• Bericht
  • Best Practice
  • Firmung
  • Gastbericht
  • Ministrantenpastoral
  • OKJ
  • Podcasts
  • Spiritualität
  • Trends
Bericht | 04. November 2026

Pasta, Tisch, Danke.

von: John Pinzon
Ein Abend für die Ehrenamtlichen des Bistumstags Was bleibt von einem grossen Fest, wenn die Stände abgebaut sind?

Am Sonntag, 31. Mai, war der Zürcher Hauptbahnhof einen Tag lang Kirche: mit Gottesdienst, 31 Ständen, Gesprächen, Musik und Tanz. Möglich wurde das durch Menschen, die auf keinem Programm stehen. Ehrenamtliche, die mitgedacht, aufgebaut und angepackt haben. Letzten Freitag haben wir ihnen Danke gesagt.
Wir haben uns im OMG! bei der Jugendseelsorge getroffen und selbst gekocht, die Pasta sogar von Hand. Kein Catering und kein grosses Programm. Dafür etwas, das Zeit braucht. Und Zeit ist vielleicht das Ehrlichste, was man jemandem schenken kann. Geblieben ist am Ende nicht das Menü, sondern das Zusammensitzen: Man hat geredet, gelacht und sich an den Bistumstag erinnert. Dazu kam eine spürbare Dankbarkeit, dass sich jemand etwas für sie überlegt hat. Wer sich ehrenamtlich engagiert, tut das selten wegen des Dankes. Gut tut er trotzdem.
Das Wort Eucharistie stammt übrigens aus dem Griechischen und heisst übersetzt «Danksagung». Wer am Tisch Danke sagt, ist also ziemlich nah an dem, was Kirche im Kern ausmacht.
Danke an alle, die den Bistumstag mitgetragen haben.
Mehr zum Bistumstag: zhkath.ch/bistumstag

 

Kompletten Artikel über Pasta, Tisch, Danke. lesen.
Bericht | 02. November 2026

Abschied. Was bleibt, wenn jemand geht

von: John Pinzon
Abschied. Was bleibt, wenn jemand geht

Letzte Woche haben wir uns von unserer Kollegin Rahel verabschiedet. Es gab Mittagessen, einen vollen Tisch und viele Geschichten, die mit «Weisst du noch» begannen. Gegen Ende wurde es emotional. Man merkte, wie viel Platz ein Mensch in einem Team einnimmt und wie sehr sie es geprägt hat.

Abschiede sind selten laut. Sie sind ein Moment, in dem man dankbar zurückschaut und gleichzeitig nach vorn.

Das Buch Kohelet sagt es nüchtern: Alles hat seine Zeit. Auch das Gehen. Auch das Neuanfangen.

Neu anfangen heisst nicht, das Alte zu vergessen. Es heisst, es mitzunehmen. Die Menschen, die Gespräche, das Lachen im Flur. Das bleibt, auch wenn der Arbeitsplatz leer ist.

Liebe Rahel, wir wünschen dir für deinen neuen Weg alles Gute. Mögest du Menschen finden, die dich so schätzen, wie wir es getan haben. Und wenn du wieder einmal in der Nähe bist: Der Hafercappuccino steht bereit.

Kompletten Artikel über Abschied. Was bleibt, wenn jemand geht lesen.
OKJ | 27. Oktober 2026

Was die Kirche jungen Menschen geben kann, wenn sie auf die Unerhörten hört

von: Mario Stanković
Ich durfte für das neue Credo über die Wirklichkeit junger Menschen heute schreiben.

Die Zahlen sind deutlich. Jede zehnte junge Person ist oft oder immer einsam. Nur noch 36 Prozent trauen sich zu, ihre Probleme selbst anzupacken. Wer einen Therapieplatz sucht, wartet oft länger als sechs Monate.

Die aktuellen Studien zeigen sieben Bedürfnisse junger Menschen. Daraus ergeben sich vier Fragen, die Jugendliche der Kirche stellen könnten und auf die sie viel zu antworten hätte:

  • Wird es eine Welt geben, in der mein Leben gelingen kann und mein Einsatz einen Unterschied macht?
  • Gibt es Menschen, bei denen ich nicht beweisen muss, dass ich wertvoll genug bin?
  • Bin ich auch dann jemand, wenn ich gerade nichts leiste, nichts poste und niemanden beeindrucke?
  • Kann ich hier wirklich mitentscheiden und die Kirche auch strukturell verändern?

Jugendseelsorge ist aufsuchende Beziehungsarbeit.

>>> Den ganzen Artikel im Credo lesen (S. 6–9)

Kompletten Artikel über Was die Kirche jungen Menschen geben kann, wenn sie auf die Unerhörten hört lesen.
Bericht | 22. Oktober 2026

Willkommen bei uns im Team, lieber Michael

von: Michael Hermann
Wie kann Jugendarbeit vor Ort gelingen? Wie entstehen Ideen, die zu einer Pfarrei und ihren jungen Menschen passen? Und wie können Jugendarbeitende in ihrer Arbeit unter-stützt werden? Diese Fragen beschäftigen mich in meiner bisherigen und meiner neuen Arbeit bei der Jugendseelsorge Zürich.

Seit dem 1. Oktober bin ich Teil des Teams der Jugendseelsorge Zürich. Ich leite die AKJ Winterthur, arbeite im Bereich Aus- und Weiterbildung (Campus) mit und betreue alle Projekte rund um Taizé.

Als Religionspädagoge habe ich rund 15 Jahre in zwei Pfarreien im Bistum St. Gallen in verschiedenen Funktionen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gearbeitet. Dabei habe ich Jugendtreffs und Projekte gestaltet, mit dem Pfarreirat zusammengearbeitet sowie Unterricht und Bildungsarbeit gemacht. Weitere Erfahrungen sammelte ich in der Entwicklungszusammenarbeit in Südamerika und als Berufsschullehrer.

Bei der Jugendseelsorge Zürich freue ich mich darauf, mit verschiedenen Menschen zusammenzuarbeiten, Ideen kennenzulernen und gemeinsam Projekte und Angebote für junge Menschen weiterzuentwickeln.

Ich freue mich auf viele persönliche Begegnungen, offene Gespräche und den Austausch über Ideen, Anliegen und alles, was die Arbeit mit jungen Menschen ausmacht.

Ihr erreicht mich unter:

E-Mail: michael.hermann@jugendseelsorge.ch
Telefon / WhatsApp: 044 266 69 33

Herzliche Grüsse

Michael

Kompletten Artikel über Willkommen bei uns im Team, lieber Michael lesen.
Bericht | 30. September 2026

Die neuen Minipower sind da – schon entdeckt?

von: Toni Feola
Frischer, praxisnaher und für unterschiedliche Aufgaben in der Ministranten-Arbeit gedacht: Die damp hat das Minipower vollständig überarbeitet. Ein guter Anlass, auch die eigene Miniarbeit einmal neu in den Blick zu nehmen.

Wer Minis begleitet, weiss: Ministranten-Arbeit ist weit mehr als Einsatzpläne schreiben und erklären, wann schellen, wie Kerzen oder Weihrauch zum Einsatz kommen.

Es geht um Gemeinschaft. Um Glauben und Liturgie. Um junge Menschen, die Verantwortung übernehmen. Um Leitende, die in ihre neue Rolle hineinwachsen. Und um Präsides und Miniverantwortliche, die gute Rahmenbedingungen schaffen und junge Menschen begleiten . Genau hier setzen die neuen Minipower der damp an.

Aus dem bisherigen Minipower ist eine ganze Reihe von sechs eigenständigen Werkheften entstanden. Sie sind praxisnah aufgebaut und können je nach Situation und Bedürfnissen in der eigenen Pfarrei eingesetzt werden:

Minipower Minis begleitet neue Minis bei ihrem Einstieg und vermittelt spielerisch das nötige Grundwissen.

Minipower Leitende richtet sich an Oberminis und Minileitende und nimmt Fragen rund um Leitung, Verantwortung und die Begleitung einer Gruppe auf.

Minipower Präses unterstützt Präsides, Miniverantwortliche und Sakristane dabei, ihre Aufgabe und Rolle zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Minipower Minis ABC ist ein unkompliziertes Nachschlagewerk mit verständlichen Erklärungen zu Kirche, Kirchenraum, Pfarrei, Religion und Ministrieren.

Minipower Liturgie ermöglicht Leitenden und Präsides, tiefer in Liturgie, Gottesdienst und die Bedeutung des Minidienstes einzutauchen.

Minipower Grundlagen stellt eine besonders wichtige Frage: Warum machen Minis eigentlich, was sie machen? Denn Ministrieren beginnt nicht erst beim Einsatz am Altar, sondern dort, wo wir junge Menschen ganzheitlich begleiten und ihnen Gemeinschaft, Glaubenserfahrungen und Verantwortung ermöglichen.

Die Werkhefte können einzeln ausgewählt oder in verschiedenen Bundles kombiniert werden. So kann jede Pfarrei genau dort ansetzen, wo sie gerade steht.

Und wenn Ihr mehr als ein Werkheft braucht?

Vielleicht merkt Ihr beim Durchblättern: Wir möchten unsere Minischar neu aufbauen. Wir möchten unseren Oberminis mehr Verantwortung übertragen. Unser Leitungsteam braucht neue Impulse. Oder wir möchten die Aufgabe des Präses grundsätzlich anschauen und weiterentwickeln.

Dann meldet Euch bei mir.

Als Fachverantwortlicher für die Ministranten-Pastoral der Jugendseelsorge Zürich begleite ich Euch sehr gerne beim Aufbau oder bei der Weiterentwicklung einer Minischar, bei Fragen rund um Leitungsteams und Oberminis, bei der Klärung und Entwicklung der Aufgabe als Präses oder bei der Suche nach passenden Kursen, Weiterbildungen und Vernetzungsmöglichkeiten.

Manchmal braucht es ein gutes Werkheft. Manchmal ein gemeinsames Gespräch. Und manchmal die Frage: Wo stehen wir mit unseren Minis und wo möchten wir gemeinsam hin?

Genau dafür bin ich gerne für Euch da.

Toni Feola

Kompletten Artikel über Die neuen Minipower sind da – schon entdeckt? lesen.
Bericht | 24. September 2026

Willkommen Sophie

von: Sophie Moser
Hallo zusammen😊 Mein Name ist Sophie Moser. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Horgen. Für das nächste Jahr darf ich ein Praktikum der Jugendarbeit bei der katholischen Jugendseelsorge absolvieren. Bevor ich hier in der Jugendseelsorge gelandet bin, habe ich für eine kurze Zeit, nach dem Abschluss der Fachmatur, an der Pädagogischen Hochschule Zürich studiert. Jedoch habe ich festgestellt, dass dies nicht der richtige Weg für mich ist und mich dafür entschieden das Studium abzubrechen. Durch meiner Tätigkeit als Oberministrantin habe ich festgestellt, dass mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr viel Spass und Freude bereitet. Für mich ist es nicht nur ein Dienst am Altar, sondern es ist eine echte Herzensangelegenheit. Es erfreut einem immer wieder die jüngeren Minis auf ihrem Weg zu begleiten. Mein eigener Weg bei den Ministranten hat mir gezeigt, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist. Genau diese Erfahrung hat mich schliesslich zur Jugendseelsorge Zürich gebracht. Ich freue mich sehr auf dieses spannende und aufregende Jahr und erwarte hoffnungsvoll, was alles auf mich zukommen wird.
Kirche schaut hin