Ich habe diesen Sommer meine Lehre als Fachmann öffentlicher Verkehr bei den Verkehrsbetrieben Zürich abgeschlossen. Während meiner Lehrzeit konnte ich in die Arbeitswelt eintauchen und durfte mir in verschiedenen Abteilungen einen Einblick verschaffen. Veranstaltungen und Baustellen zu planen, Fahrpläne zu gestalten, mehrere Wochen mit dem Trouble Shooter unterwegs zu sein und Fahrdienstmitarbeitende zu disponieren, gehörten zu meinen täglichen Aufgaben während der Ausbildungszeit. Mein Favorit war dabei die Disposition, in der man Fahrdienste an die einzelnen Fahrdienstmitarbeitenden verteilt, da ich gerne mit Mitarbeitenden eine Lösung gefunden hatte, wenn sie an einem Tag zum Beispiel nicht arbeiten kommen konnten.
Bereits seit meinem 10. Lebensjahr habe ich in der Kirche als Ministrant mitgeholfen, die Gottesdienste mitzugestalten. Da mein Interesse an der Kirche stetig wuchs, besuchte ich mit meinem Zwillingsbruder einen Kurs, um Oberministrant zu werden und somit auch Anlässe für die Minis planen zu können. Später half ich und helfe immer noch meinem Jugendarbeiter bei verschiedenen Anlässen und konnte kleinere Aufgaben wahrnehmen, wie zum Beispiel beim Firmweekend das Küchenteam zu unterstützen oder unseren Jugendraum umzubauen. Auch bin ich ein Teil des OK-Teams unserer neuen Jugendgottesdienste. Vor 3 Jahren war ich das erste Mal an einem Weltjugendtag, was auch dazu geführt hat, dass ich mich für das Praktikum beworben habe, da ich die kirchliche Gemeinschaft unbeschreiblich schön finde.
Abschliessend will ich sagen, dass es mir eine grosse Freude ist, in der Jugendseelsorge als Praktikant angestellt zu sein und hoffe auf ein spannendes, lehrreiches Praktikum. Ich werde viel in den Pfarreien unterwegs sein und freue mich euch kennenzulernen.
