Ein Licht, das weitergetragen werden will
Mit Oberministrantinnen, Oberministranten und Minileitenden auf den Spuren des heiligen Tarcisius nach Wien.
Jedes Jahr im Advent macht sich ein kleines Licht auf einen erstaunlich langen Weg. In Bethlehem entzündet, wird das Friedenslicht weitergetragen: über Grenzen hinweg, von Land zu Land, von Stadt zu Stadt und schliesslich von Mensch zu Mensch.
Frieden lässt sich nicht einfach irgendwo hinstellen.
Frieden will weitergetragen werden.
Und wer könnte diesen Gedanken besser verkörpern als unsere Ministrantinnen und Ministranten?
Auf den Spuren des heiligen Tarcisius
Tarcisius, der Patron der Ministranten, bekam etwas Kostbares anvertraut: Der Überlieferung nach trug er die Eucharistie zu Christinnen und Christen, die nicht zu den Versammlungen kommen konnten.
Unsere Minis tun das bis heute auf ihre Weise. Sie tragen Brot und Wein zum Altar, bringen Licht und Weihrauch und dienen dem Wort Gottes. In diesem Advent vertrauen wir ihnen deshalb ein Licht an: für Frieden, Hoffnung und Versöhnung. Für die Sehnsucht, dass die Dunkelheit nicht das letzte Wort behält.
Ein Dankeschön an eure Minileitenden
Gemeinsam mit einer Schweizer Delegation reisen wir nach Wien, empfangen dort das Friedenslicht und bringen es zurück in die Schweiz. Nicht für uns, sondern damit es weitergeht.
Dieses Jahr laden wir besonders Oberministrantinnen, Oberministranten und Minileitende ein, als Zeichen der Wertschätzung. Sie organisieren Proben, begleiten jüngere Minis, springen ein und sorgen dafür, dass aus einer Minigruppe eine Gemeinschaft wird.
Liebe Präsides
Gibt es in eurer Pfarrei solche jungen Menschen? Dann sagt ihnen:
«Danke für deinen Dienst. Wir möchten dir etwas anvertrauen: Bring uns das Friedenslicht nach Hause.»
Den grössten Teil der Kosten übernehmen der Verein Friedenslicht Schweiz und die Jugendseelsorge Zürich. Für die Pfarrei bleibt ein Beitrag von CHF 100.– pro Person. So wird die Reise zur Würdigung des Engagements und zugleich zu einer kleinen Sendung.
Und dann? Das Licht will zu den Menschen
Wenn das Friedenslicht zurückkommt, beginnt der vielleicht wichtigste Teil seiner Reise. Es soll nicht still in der Kirche stehen und warten, bis jemand es abholt. Das Friedenslicht möchte zu den Menschen: wie eine warme Umarmung, wie ein leises «Ich denke an dich», wie ein Zeichen: «Du bist nicht allein.»
Überlegt darum gemeinsam in eurer Pfarrei: Zu wem bringen wir dieses Licht?
Ältere Menschen, die kaum noch aus dem Haus kommen
Menschen im Alterszentrum oder im Spital
Familien, die eine schwere Zeit erleben
Geflüchtete
Die reformierte Nachbargemeinde
Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst
Alle, die über Weihnachten arbeiten
Jemand ganz Persönliches, der Hoffnung braucht
👉 Wie das aussehen kann, zeigen unsere Friedenslichtmomente in zwei kurzen Videos.
Wem würdest du dieses Licht anvertrauen?
Kennst du eine Oberministrantin, einen Oberministranten oder eine Minileitung, der du für das grosse ehrenamtliche Engagement danken möchtest? Dann schenke nicht einfach eine Reise nach Wien. Schenke eine Aufgabe. Schenke Vertrauen. Schenke die Möglichkeit, Hoffnung nach Hause zu tragen.
Details & Anmeldung zur ReiseAlles zum Friedenslicht
Von Bethlehem nach Wien.
Von Wien in die Schweiz.
Von euren Minis in die Pfarrei.
Und immer: von Mensch zu Mensch.
Frieden wird nicht grösser, indem wir ihn festhalten. Er wird grösser, indem wir ihn verschenken. 🕯️
