Die Tage in Taizé waren geprägt von Begegnungen, gemeinsamen Mahlzeiten und einer besonderen Atmosphäre. Viele Jugendliche waren oft in ihren eigenen Gruppen unterwegs, weshalb ich nicht die Gelegenheit hatte, alle näher kennenzulernen. Trotzdem konnte man spüren, dass die Reise viele von ihnen berührt hat. Immer wieder hörte ich von schönen Gesprächen, eindrücklichen Momenten und persönlichen Erfahrungen, die sie aus diesen Tagen mitnehmen konnten.
Für mich persönlich waren die Gebete das absolute Highlight der Reise. Besonders beeindruckt haben mich die bewusst eingebauten acht Minuten der Stille während den Gebetszeiten. Diese Momente der Ruhe haben mir sehr gutgetan. Inmitten der vielen Menschen konnte man ganz bei sich selbst ankommen, zur Ruhe kommen und einfach innehalten.
Auch neben den offiziellen Programmpunkten gab es viele schöne Momente. Besonders geschätzt habe ich die lustigen und tiefgründigen Gespräche mit meinen Arbeitskollegen. Durch die gemeinsame Reise und die Zeit unterwegs konnten wir uns nochmals besser kennenlernen, was für mich eine grosse Bereicherung war.
Ein grosses Kompliment geht auch an Mario und Toni, welche die Reise hervorragend organisiert haben. Von der Planung bis zur Durchführung hat alles funktioniert und man hat gespürt, wie viel Engagement und Herzblut hinter dieser Reise steckt. Dank ihrer Organisation konnten wir die Tage in Taizé unbeschwert geniessen.
Taizé hat mir gezeigt, wie wohltuend Gemeinschaft, Einfachheit und bewusste Ruhe sein können. Die Reise wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und ich bin dankbar, diese Erfahrung gemeinsam mit so vielen jungen Menschen gemacht zu haben.
