Am 22. November versammelten sich in der Paulusakademie Zürich zahlreiche Akteurinnen und Akteure der kirchlichen Jugendarbeit für die Deutschschweizer Jugendpastoral. Der Verein Deutschschweizer Jugendseelsorger*innen hatte zum ersten Treffen des neu initiierten „Netzwerk Jugend“ eingeladen.
Ein gemeinsamer Weg in der Vielfalt der kirchlichen Jugendarbeit
Gemeinsam wurden Überlegungen angestellt, wie eine strukturelle und inhaltliche Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Dabei zeigte sich die Herausforderung eines Ungleichgewichts der vorhandenen Ressourcen zwischen Ehrenamtlichen und angestellten Kirchenmitarbeitenden. An den World-Café-Tischen wurde unter anderem diskutiert, wie die hauptamtlichen Stellen die Freiwilligen besser unterstützen können. Wiederholt wurde der Wunsch geäussert, gegenseitige Vorurteile abzubauen, um eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu fördern.
Die grosse Vielfalt der Anwesenden machte deutlich, dass es keine leichte Aufgabe ist, einen gemeinsamen Nenner als Grundlage zu finden (Einheit in Vielfalt). Doch der gute Wille und das Engagement jedes Einzelnen waren deutlich spürbar.
Der Anfang einer gemeinsamen Reise
Dieses Treffen war der erste Schritt auf einem gemeinsamen Weg, und wir bleiben offen für die Richtung, in die sich unsere Reise entwickeln wird. Wenn wir mit Wohlwollen aufeinander zugehen, können wir gemeinsam Grosses bewegen. Dieser Geist der Offenheit und Kooperation soll die Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit bilden.
Ein Aufruf an die Abwesenden
Obwohl viele den Weg nach Zürich auf sich genommen haben, konnten zahlreiche engagierte Personen an diesem Treffen nicht teilnehmen. Es ist uns ein grosses Anliegen, dass jene, die nicht dabei sein konnten oder bislang nichts davon wussten, in diesen Prozess eingebunden werden. An sie richtet sich ein besonderer Appell: Bitte nehmt Kontakt mit einer der unten aufgeführten Gruppen oder dem Juseso-Verein auf. Die Türen des Netzwerks stehen allen offen, die sich für die kirchliche Jugendarbeit einsetzen möchten.
Dank an die Unterstützer
Ein besonderer Dank gilt Sabine Stalder von der RKZ und Hanspeter Wasmer von der DOK. Ihre Anwesenheit ist entscheidend für die erfolgreiche Einbindung in die Kirchenstrukturen. Ebenso danken wir dem Organisationsentwickler Philipp Huber, der den Juseso-Verein bei den Vorbereitungen unterstützt hat.
Dabei waren – Für die Jugendverbände: Verband Katholische Pfadi; Jungwacht Blauring Schweiz; Netzwerk der verbandlichen katholischen Kinder- und Jugendarbeit aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol (DACHS); Deutschschweizerischen Arbeitsgruppe für Ministrant*innenpastoral. Für die Bewegungen: Adoray Schweiz; ARGE Weltjugendtag; Junge Erneuerung Schweiz; Schönstatt Jungs Schweiz. Für die Orden: Gemeinschaft der Seligpreisungen Zug. Für die Missionen: Missione Cattolica di Lingua Italiana; Missão Católica de Língua Portuguesa; Misión Católica de Lengua Española. Für die Fachstellen: Animationsstelle kirchliche Jugendarbeit Raum Rorschach; Deutschschweizer Fachstelle für offene kirchliche Jugendarbeit; Fachstelle Jugend und junge Erwachsene der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau; Fachstelle Jugend der Römisch-Katholischen Synode des Kantons Solothurn; Fachstelle kirchliche Jugendarbeit vom Katholischen Konfessionsteil des Kantons St. Gallen; Fachstelle Jugend der Katholischen Kirche im Thurgau; Voyage Partage; Jugendseelsorge der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Für die Bildung: Religionspädagogisches Institut der Universität Luzern. Für die DOK: Bischofsvikar Hanspeter Wasmer. Für die RKZ: Stellvertretende Generalsekretärin Sabine Stalder.
