Am Sonntag, 31. Mai, war der Zürcher Hauptbahnhof einen Tag lang Kirche: mit Gottesdienst, 31 Ständen, Gesprächen, Musik und Tanz. Möglich wurde das durch Menschen, die auf keinem Programm stehen. Ehrenamtliche, die mitgedacht, aufgebaut und angepackt haben. Letzten Freitag haben wir ihnen Danke gesagt.
Wir haben uns im OMG! bei der Jugendseelsorge getroffen und selbst gekocht, die Pasta sogar von Hand. Kein Catering und kein grosses Programm. Dafür etwas, das Zeit braucht. Und Zeit ist vielleicht das Ehrlichste, was man jemandem schenken kann. Geblieben ist am Ende nicht das Menü, sondern das Zusammensitzen: Man hat geredet, gelacht und sich an den Bistumstag erinnert. Dazu kam eine spürbare Dankbarkeit, dass sich jemand etwas für sie überlegt hat. Wer sich ehrenamtlich engagiert, tut das selten wegen des Dankes. Gut tut er trotzdem.
Das Wort Eucharistie stammt übrigens aus dem Griechischen und heisst übersetzt «Danksagung». Wer am Tisch Danke sagt, ist also ziemlich nah an dem, was Kirche im Kern ausmacht.
Danke an alle, die den Bistumstag mitgetragen haben.
Mehr zum Bistumstag: zhkath.ch/bistumstag
