Nach vielen Jahren im Suchtbereich möchte ich nun einer neuen, sinnstiftenden Aufgabe nachgehen. Schon länger habe ich mit einer Anstellung im kirchlichen Umfeld geliebäugelt, doch es brauchte Zeit, mich von meiner bisherigen Stelle zu lösen. Dass es nun mit einer Anstellung genau in der Jugendseelsorge geklappt hat, war eher Zufall. Es fühlt sich jedoch richtig und gut an – sogar richtig gut.
Mit meiner neuen Tätigkeit werden viele Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend wach. Wir waren damals im Dorf die ersten Mädchen, die ministrieren durften. Das war etwas Besonderes. Auch die Familiengottesdienste, die wir – nicht zuletzt musikalisch – mitgestalten durften, sind mir in bester Erinnerung geblieben. Oder die Rorate-Gottesdienste in der Adventszeit mit dem gemeinsamen Frühstück danach. Und natürlich die Jubla-Lager in den Sommer- und Herbstferien – sie waren einfach grossartig.
Für mich bedeutet Kirche bis heute Halt, Vertrauen, Verbundenheit und Gemeinschaft. Umso mehr freue ich mich, nun in diesem Umfeld mitarbeiten zu dürfen und Teil der Jugendseelsorge zu sein.
