Mein Weg hierhin war kein gerader oder klassisch, ich bin eher der Typ, der Dinge ausprobiert, hinterfragt und manchmal einfach macht. Aber meine bisherigen Arbeitserfahrungen sind eine Geschichte für ein anderes Mal.
Was ich weiss: Ich mag keine fertigen Antworten. Ich mag Fragen. Ich glaube nicht, dass man alles verstehen muss, um Teil von etwas zu sein. Manchmal reicht es, einfach da zu bleiben und sich auf etwas ein zulassen.
Eine meiner Lieblings Geschichten ist: die Hochzeit von Kana. Johannes 2,1–11. Auf den ersten Blick eine Anekdote über Wein. Auf den zweiten: ein Moment, der mich mehr beschäftigt als erwartet. Ich kenne dieses Gefühl, wenn Dinge nicht ganz zusammenpassen und genau deshalb irgendwie funktionieren. Wenn aus Unvollständigem plötzlich etwas entsteht, das Sinn macht. Oder zumindest einen Moment hinterlässt, der hängen bleibt. Vielleicht ist das Glaube. Oder zumindest der Anfang davon.
