Was als Begegnung zwischen fremden Jugendlichen aus fünf Schweizer Stützpunkten begann, entwickelte sich zu einer unvergesslichen Friedenslichtmission nach Wien. Die 18 jungen Menschen aus Basel, Fribourg, Locarno, Luzern und Zürich starteten ihre Reise mit einem unerwarteten Zwischenfall – einem Diebstahl im Nachtzug. Doch die anfängliche Bestürzung wurde schnell vergessen. Spätestens als die Gruppe in einem traditionellen Wiener Kaffeehaus bei einem leckeren Kaiserschmarren neue Kraft schöpfte.
In Wien erlebten die Jugendlichen bewegende Momente bei der feierlichen Übergabe des Friedenslichts. Dieses eine kleine Licht, das von Mensch zu Mensch weitergegeben wird, ist ein Symbol einer fast weltweiten Friedensbewegung. Diese gemeinsame Mission vereinte die Gruppe. Mit diesem Licht im Gepäck kehrten sie überglücklich in die Schweiz zurück.
Der Höhepunkt ereignete sich am dritten Adventssonntag am Bürkliplatz in Zürich. Besonders bewegend war der Auftritt von Nina, deren Geschichte von aussergewöhnlichem Mut zeugt. Obwohl Ärzte bei ihrer Geburt aufgrund einer seltenen Erbkrankheit prognostiziert hatten, sie würde sich nie selbstständig bewegen können, übernahm sie gemeinsam mit Dylan die ehrenvolle Aufgabe, das Friedenslicht zu überbringen. Hunderte Menschen versammelten sich am Bürkliplatz, um Teil dieser besonderen Zeremonie zu sein und das Licht des Friedens zu empfangen.
Das Team der Jugendseelsorge Zürich hatte den Platz sorgfältig vorbereitet. Als Nina und Dylan die Friedenslichtskulptur entzündeten, erstrahlte der gesamte Bürkliplatz in warmem Licht. Es war ein bewegender Moment, der die Herzen aller Anwesenden berührte. Diese Reise zeigte einmal mehr, dass das Leben tatsächlich die erstaunlichsten Geschichten schreibt und dass ein kleines Licht ausreichen kann, um Menschen zusammenzubringen und Hoffnung zu verbreiten.
Wir wünschen allen gesegnete Weihnachten und ein lichtvolles neues Jahr!
