Letzte Woche haben wir uns von unserer Kollegin Rahel verabschiedet. Es gab Mittagessen, einen vollen Tisch und viele Geschichten, die mit «Weisst du noch» begannen. Gegen Ende wurde es emotional. Man merkte, wie viel Platz ein Mensch in einem Team einnimmt und wie sehr sie es geprägt hat.
Abschiede sind selten laut. Sie sind ein Moment, in dem man dankbar zurückschaut und gleichzeitig nach vorn.
Das Buch Kohelet sagt es nüchtern: Alles hat seine Zeit. Auch das Gehen. Auch das Neuanfangen.
Neu anfangen heisst nicht, das Alte zu vergessen. Es heisst, es mitzunehmen. Die Menschen, die Gespräche, das Lachen im Flur. Das bleibt, auch wenn der Arbeitsplatz leer ist.
Liebe Rahel, wir wünschen dir für deinen neuen Weg alles Gute. Mögest du Menschen finden, die dich so schätzen, wie wir es getan haben. Und wenn du wieder einmal in der Nähe bist: Der Hafercappuccino steht bereit.
